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orthomolekulare Medizin / Nahrungsergänzung


Orthomolekulare Medizin bedeutet wörtlich etwa: "Medizin der richtigen Moleküle".

 

Dieses naturheilkundliche Verfahren bündelt unser Wissen über die sog. Mikronährstoffe: Vitamine, Mineralien und Spurenelemente.

Ein wichtiges Thema dabei: die sog. Pflanzeninhaltsstoffe oder sekundäre Pflanzenstoffe.

Das sind Mikronährstoffe, die Pflanzen ihre charakteristische Farbe, ihren Geruch und Geschmack verleihen.

 

 

Wozu brauchen wir die Orthomolekulare Medizin?


Unsere Ernährung ist heutzutage vielseitiger und reichhaltiger als je zuvor.

Manifeste Vitaminmangelzustände, wie sie noch vor wenigen Jahrhunderten beobachtet wurden, sind heute zumindest in unserer westlichen Welt kein Thema mehr.

Beispiel Skorbut.

Skorbut ist eine Vitamin-C-Mangelkrankheit, die die Besatzungen der alten Seefahrer dezimierte und ganze Expeditionen in die "neue Welt" scheitern ließ - bis man Obst und Gemüse (mit Vitamin C) mit an Bord nahm.

 

Trotz dieser guten Ausgangslage gibt es leider eine Reihe von Problemen mit unserer heutigen Ernährung.

Durch Forschungen der Ernährungsmedizin und der Orthomolekularen Medizin konnte nachgewiesen werden, dass bei großen Teilen der Bevölkerung zwar kein manifester, jedoch ein schleichender, latenter Mangel an bestimmten Mikronährstoffen besteht.

Diese Defizite sind erklärbar z.B. mit durch Monokulturen ausgelaugten Böden, industrialisierter Herstellung unserer Nahrungsbestandteile, Konservierungsstoffen, Schadstoffen, Convenience food, Fast food, ungünstigen Ernährungsgewohnheiten, etc.

 

Viele (besonders chronische) Erkrankungen werden durch einen solchen latenten Mangel an Mikronährstoffen begünstigt.

 

Deshalb geht man in der Orthomolekularen Medizin den Weg, dass man diejenigen Mikronährstoffe gezielt ergänzt [supplementiert], die für die Vorbeugung oder Behandlung der jeweiligen Erkrankung besonders wichtig sind.

 

 

Supplementation bzw. Nahungsergänzung


Am Thema Supplementation bzw. Nahungsergänzung kommt man nicht vorbei, wenn man sich mit der Orthomolekularen Medizin und den Defiziten unserer heutigen Ernährung beschäftigt.

Doch gerade hierbei gibt es viele Missverständnisse und Vorurteile.

 

 

Ich esse lieber ordentlich, als Tabletten zu schlucken


Die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln soll niemals eine Alternative zum "guten" Essen sein.

Eine ausgewogene Ernährung mit einem hohen Anteil an Obst und Gemüse ist immer das Optimum, das man anstreben sollte.

Nur darf man die Augen vor der Realität nicht verschließen. Latente Mangelzustände sind vorhanden und lassen sich durch gut gemeinte Empfehlungen zur Verbesserung der Ernährungsqualität bestenfalls langfristig, jedoch nicht sofort beseitigen.

Supplementation soll daher auch nichts ersetzen, sondern lediglich die Differenz zwischen "ausreichender" und "guter" Mikronährstoff-Versorgung in kurzer Zeit ausgleichen.

 

 

"Nahrungsergänzungsmittel sind überflüssig, wenn man sich ausgewogen ernährt"


Dieser Satz ist zwar richtig.

Allerdings prägen sich immer nur die ersten 3 Worte dieser Alibi-Aussage ein.

Die Bedingung dafür, dass Nahrungsergänzung tatsächlich überflüssig ist, lautet aber:

... sofern man sich ausgewogen ernährt!

 

Das würde hochgerechnet und anschaulich umgesetzt bedeuten:

 

 

Genau das aber schafft heutzutage (wegen einer Reihe gut dokumentierter Gründe) kaum mehr jemand!

 

Aber selbst, wenn kein äußerlich erkennbarer Mangel an Vitamin C besteht (also kein Skorbut), weiß man heutzutage, dass auch ein latenter Mangel eine reduzierte Funktion vieler Enzymsysteme bedeutet. Dies kann dann langfristig gesundheitliche Probleme verursachen, wie eine erhöhte Infektanfälligkeit, ein geschwächtes Immunsystem, eine reduzierte Aufnahme von Eisen in den Organismus, etc..

 

Deshalb kann eine gezielte Ergänzung [Supplementation] mit qualitativ hochwertigen (weil natürlich gewonnenen) Nahrungsergänzungsmitteln durchaus eine sinnvolle Option bei verschiedenen Erkrankungen sein.

 

 

Dr. med. E. Heizmann ist Co-Autor einschlägiger Veröffentlichungen zu diesem Thema.

Sein Themenbereich: sekundäre Pflanzenstoffe.

 

                        

ISBN/EAN: 978-3-437-56540-3

 

ISBN/EAN: 978-3-437-56530-4

 

Es gibt auch in der Urologie Krankheitsbilder mit chronischem Verlauf, welche erfahrungsgemäß mit den Methoden der "Schulmedizin" schlecht zu beeinflussen sind.

Falls eine Supplementation mit bestimmten Mikronährstoffen (Vitamine, Spurenelemente, Mineralien) aussichtsreich erscheint, werden Sie vom Arzt entsprechend darauf hingewiesen und auf Wunsch auch gerne kompetent beraten.

Top Tel. 08321 - 4164